Bibliolog in Neukölln 2014

Hephatha Kirche 2 - KopieGleich Anfang Januar geht es mit den Bibliolog-Treffen in Berlin Neukölln mit Pfarrerin Ingrid Schröter weiter. Die Treffen finden – wie gehabt – immer am 1. Montag im Monat von 16.00 h bis 18.00 h statt. Die Daten und Themen werden hier zeitnah aktualisiert.

Mo 6. Januar 2014: Gleichnis von den 10 Jungfrauen (Mt 25)
Mo 3. Februar 2014: Noah / Noach und die Flut (Genesis 6-9, 1 BM / Bereschit 6-9)

Sieben Wochen MIT Bibliolog in der Passionszeit:
Mo 3. März Mit Jesus in Jerusalem: Großer Empfang für einen König (Lk 19,28-38)
10: März: Jesus feiert mit seinen Jüngerinnen und Jüngern das Pessach-Fest (Lk 22,7-38)
17: März: Jesus und die letzten Gespräche mit seinen Jüngern: Über Werte, Verrat und wie es weitergeht … (Lk 22,24-38)
24. März: die letzte Nacht am Ölberg: Von Einsamkeit, Verlassen sein und Todesangst (Lk 22,39-46)
31. März: Von seinem Freund Judas verraten (Lk 22,1-6 und 47-53)
7. April: Von seinem Freund Petrus verleugnet (Lk 22,54 – 62)
14. April: Jesus wird verhört und zum Tod verurteilt (Lk 22,63 ff; 23,1-2)

Mo 5. Mai: Auf dem Weg nach Emmaus (Lk 24, 13 – 32)
Mo 2. Juni: Der Turmbau zu Babel (1 Mose 11)
Mo 7. Juli: Ester (Ester 1)
Mo 3. November: Miriam, Schwester von Moses

Ab Juni 2014:Gemeindesaal der Hephatha Gemeinde
Fritz-Reuter-.Allee 130-136
12359 Berlin (Britz)

U Bahn Parchimer Allee (Ausgang Gielower Straße)
für Rollstuhlfahrer: U Bahn Britz -Süd – (rechts aus dem Bahnhof herausfahren / dann rechts in die Fritz – Reuter – Allee fahren / immer gradeaus (am Zebrastreifen die Straßenseite wechseln ( bis zur Nr.130 /136 fahren)

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3 Gedanken zu „Bibliolog in Neukölln 2014

  1. Jetzt gebe ich auf. Im ganzen www keine e-mail adresse von Pfarrerin Ingrid Schröter oder Bibliolog zu finden. Dann eben so, falls der Platz reicht: Als Frau von Noach wurde heute eine Kiturah erwähnt. Kommt in meiner Bibel nicht vor. Fand statt dessen in Gen. 4,22 eine Naama, die nach Rabbi Schlomo ben Jizchak die Frau Noahs gewesen sein könnte. In Gen. 25,1 finde ich noch eine Ketura, aber die war die 2. Frau Abrahams. Bleibt noch Ephraim, der Syrer, der im 14 Kap. “Die Schatzhöhle” schreibt: Und danach redete Gott mit ihm (Noach) und sprach zu ihm: “Nimm dir zum Weibe die Haikal, die Tochter Namas, der Tochter des Henoch, des Bruders Metusala.” Wie hiess sie denn nun? Kiturah dann wohl eher nicht, obwohl mir Rabbi Nachama (Senior) auch schon mal den Namen unterjubeln wollte. Thomas

  2. Hallo Thomas,
    danke für den Kommentar. Dieses Weblog erreichen Sie unter bibliologberlin ( at ) googlemail ( dot ) com.

    In der Torah wird die Frau von Noah / Noach fünf mal erwähnt (1 BM Kapitel. 6:18, 7:7, 7:13, 8:16, 8:18) – jedoch nicht namentlich. Diese Lücke füllt der Midrasch Bereschit Rabba 23.7. Nach der jüdischen Tradition heißt sie Naama.

    Maimonides begründet später die Namenlosigkeit der Frau Noachs in der Torah damit, daß sie nicht aufgrund eigener Verdienste, sondern aufgrund derer ihres Mannes gerettet worden sei. Das Argument ist insofern nicht stichhaltig, weil uns ja die Namen der drei Söhne Noachs überliefert worden sind, die ja auch aufgrund ihres Vaters gerettet wurden.

    Ketura ist – wie Sie schreiben – die zweite Frau Abrahams. Es gibt eine Linie im Midrasch, die Ketura mit Hagar identifiziert, andere Ausleger widersprechen dem.

    In Bibliolog-Grundkursen wird die Möglichkeit aufgezeigt bei Rollen aus dem sogenannten „weißen Feuer“ (Mensch aus der Volksmenge, ein Diener etc.) – dieser Person bei der Rollenzuweisung einen (unbekannteren) Namen zu geben, weil das die Identifikation erleichtert, und in der Rollenzuweisung diese eigene Namensvergabe des Bibliologen deutlich zu machen, also beispielsweise: „Sie sind ein Diener von König Saul. Nennen wir ihn Joram. Joram … ?“

    Nun kann man bei Bibliologen in christlichen Kontexten nicht voraussetzen, daß die Diskussionen des Midrasch bekannt sind bzw. einfließen. In einem Bibliolog in einem jüdischen Kontext würde man sich auf den Midrasch beziehen und die Rollenzuweisung entsprechend formulieren: „Sie sind die Frau von Noach. Aus der Torah wissen wir nicht, wie sie heißt. Der Midrasch nennt sie Naama. Naama … (Frage an Naama formulieren)?

    Ich (als Jüdin) würde bei einem Bibliolog zu Noach in einem christlichen Kontext entweder die Namenlosigkeit lassen, also von Noachs Frau reden oder die gleiche Rollenzuweiseung machen wie in jüdischen Kontexten. Da der Bibliolog gestern ja in einem Lehrhaus angesiedelt war, in dem die rabbinischen Gelehrten unterschiedliche Textfragmente haben und darüber diskutieren, wäre es auch am Schluß des Bibliologs möglich, die Rabbinen zu befragen, warum der Name von Noachs Frau in der Torah nicht genannt wird.

    Ich hoffe, das hilft Ihnen weiter.

  3. Tudah,
    das hat mir weiter geholfen. Ich hatte auch zu Naama tendiert, wobei mir „Haikal“ (bedeutet im arabischen Tempel, Altar – „Fahrgestell“ – lasse ich mal weg) auch gefallen hätte.

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