Bibliolog-Grundkurs im Kloster Alexanderdorf

 

Alexanderdorf

Screenshot Kloster Alexanderdor

Von 15.- 19. Februar 2016 wird es wieder einen Bibliolog-Grundkurs im Benediktinerinnenkoster Alexanderdorf südlich von Berlin geben.

Die Arbeitszeiten werden so liegen, daß eine Teilnahme an den Stundengebeten möglich ist. Das Besondere an den Kursen im Kloster Alexanderdorf ist, daß das Spektrum der Teilnehmenden sehr groß ist (katholisch, evangelisch, freikirchlich, jüdisch, Haupt- und Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Berufsgruppen).  Jede/r Teilnehmende erarbeitet einen Bibliolog für das eigene Handlungsfeld.

Wenn diese Bibliologe am Donnerstag vorgestellt werden, sind auch Schwestern und Gäste des Klosters dabei. Dies ermöglicht eine realistischere Einschätzung des eigenen bibliologischen Handelns als wenn die Kursteilnehmer bei der Vorstellung der Bibliologe unter sich bleiben.

Hier die Kontaktdaten:

15. Februar – 19. Februar 2016

Bibliolog-Grundkurs im Kloster Alexanderdorf (südlich von Berlin)
Infos und Anmeldung:
Abtei St. Gertrud
Kloster Alexanderdorf
Klosterstraße 1
15838 Am Mellensee

Telefon: (033703) 916-0
Fax: (033703) 916-214
http://www.kloster-alexanderdorf.de
email: gaestehaus (ät) kloster-alexanderdorf.de

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Bibliolog-Grundkurs in Heiligenstadt: Plätze frei

Heiligenstadt, das in Thüringen liegt – im Dreiländereck Hessen-Niedersachsen-Thüringen ist für mich noch unbekanntes Terrain. Ich freue mich immer über neue Orte, an denen ein Kurs stattfindet. So bin ich schon sehr gespannt auf den Kurs in der ersten Märzwoche. Vor einigen Jahren war ich schon in der Gegend und habe auf Burg Bodenstein, einer evangelischen Einrichtung, einen Grundkurs angeboten.

Wer spontan noch Lust und Zeit hat, kann gern dazu kommen. Der Kurs findet auf jeden Fall statt, kann aber noch ein bis zwei Teilnehmende vertragen. Hier die Daten:

2. – 6. März 2015

Bibliolog-Grundkurs in Heiligenstadt
Infos und Anmeldung:
Jugend- und Erwachsenenbildungshaus
Marcel Callo
Lindenallee 21
37308 Heilbad Heiligenstadt

email: info (at) mch-heiligenstadt.de
Tel.: 03606 / 667-0
Fax: 03606 / 667-400

Bibliolog in Neukoelln 2015

Hephatha Kirche 2 - KopieAm 2. Februar um 16.30 treffen wir uns im Gemeindesaal zum Bibliolog! Wir stimmen uns ein auf das Thema des Weltgebetstages „Begreift ihr meine Liebe?“ Die Frauen, die die Texte erarbeitet haben, schlagen als Bibelarbeit den Text von der Fußwaschung Jesu (Joh. 13,1-17) vor. Wir werden uns diesem Text bibliologisch annähern.

7 Wochen MIT Bibliolog

Die Evangelisten stellen die Geschehnisse um Jesus aus Nazareth in unterschiedlicher Weise dar. In den 7 Wochen werden wir mit der Darstellung des Matthäus ins Gespräch gehen.
16. Februar – Todesbeschluss (Matthäus 26,1-5)
23. Februar – Salbung Jesu in Bethanien (Matthäus 26,6-13)
2. März – Jesu letztes Mahl mit den Seinen (Matthäus 26,17-29)
9. März – Judas (Matthäus 26,14-16 +27,3-10)
16. März – Ölberg und Gethsemane (26,30-46)
23. März – Verhaftung (Matthäus 26,47-56)
30. März – Verhöre und Verspottung (Matthäus 26,57-27,31a)

Jeweils am Montag um 18.00 Uhr im Kirchraum der Hephathagemeinde.

Wegbeschreibung

Hephatha Gemeinde
Fritz-Reuter-.Allee 130-136

12359 Berlin (Britz)
U Bahn Parchimer Allee (Ausgang Gielower Straße)
für Rollstuhlfahrer: U Bahn Britz -Süd – (rechts aus dem Bahnhof herausfahren / dann rechts in die Fritz – Reuter – Allee fahren / immer gradeaus (am Zebrastreifen die Straßenseite wechseln ( bis zur Nr.130 /136 fahren)

interreligiöse Bibliolog-Werkstatt 2015

Im neuen Jahr geht es am Mittwoch 7. Januar mit der interrligiösen Bibliolog-Werkstatt weiter. Wir gehen ins achte Jahr. In diesem Jahr wird das Rahmenthema „Geschichten zu Scheitern und Neubeginn in heiligen Schriften von Juden, Christen und Muslimen“ sein.

Mi 7. Jan. 19.30 h: Adam, Eva und die verbotene Frucht (Gen 3)
11. Februar 19.30 h:  der gescheiterte Sohn  (Lukas 15)
25. Maerz 19.30 h:     Moses auf der Flucht (Exodus 2)
22. April 19.30 h:       Jakob am Jabbok (Genesis 32)
20. Mai 19.30 h:       Der Prophet Nathan stellt Koenig David zur Rede (2 Samuel 12)
17. Juni 19.30 h:      Josef im Brunnen  (Genesis 37)
15. Juli 19.30 h: Paulus, Silas und der Gefängniswärter von Philippi (Apg 16)

(9. September, 14. Oktober, 11. November, 9. Dezember)

Ort: Sprengelhaus, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin (2. Hinterhof, 2. Etage – Aufzug links vom Hofeingang) / U 9 Amrumer Strasse oder U 6 Leopoldplatz

Kosten: Beitrag für Raumnutzung nach Selbsteinschätzung

Lebendiger Adventskalender 2014

Auch dieses Jahr findet im Sprengelkiez der interkulturelle lebendige Adventskalender statt. Wie auch in den letzten 11 Jahren geht jeden Abend eine – manchmal auch eine zweite – Tür auf. Einzelpersonen, Gemeinden, Gruppen oder Initiativen laden dazu ein, sich zu begegnen und kennenzulernen.

Man kann im Afrika-Medienzentrum einen Film sehen, bei den Baptisten über „Gott und die Welt“ reden, bei muslimischen Familien deren Gastfreundschaft erleben, Adventsgestecke aus Naturmaterial basteln, die Aktivitäten vom „interreligiösen Frauentee“ kennenlernen, mehr über die Kultur der Dersim erfahren und welche Auswirkungen der Völkermord auf sie hatte, In der Osterkirche kann man englische Weihnachtslieder singen und bei Klaus Wolfermann gibt es sicher wieder Kerzen aus eigener Produktion.

Wieviele Chanukka-Leuchter sind hier zu sehen?

Wieviele Chanukka-Leuchter sind hier zu sehen?

Auch die interreligiöse Bibliolog-Werkstatt ist wieder dabei. Am Mittwoch den 17. Dezember ab 19.30 h gibt es die Chanukka-Geschichte als Bibliolog und kulinarische Köstlichkeiten. Auch persönliche Begegnungen und Gespräche werden nicht zu kurz kommen. Und wenn die Zeit noch reicht, gibt es auch noch andere Chanukka-Geschichten. Wir treffen uns im Veranstalgungsraum vom Sprengelhaus in der Sprengelstraße 15 (2. Hinterhof / 2. Etage).

Das Programm und weitere Infos sind hier

Bibel interaktiv in Evas Arche

am Donnerstag 20. November um 19.00 h werde ich im ökumenischen Frauenzentrum den erfahrungsbezogenen Ansatz „Bibel interaktiv“ vorstellen. Diese Form mit der Bibel umzugehen eigenet sich auch für sehr große Gruppen und kommt gut bei Jugendlichen an. Auch wenn man nicht sicher ist, ob Bibliolog für eine Gruppe geeignet ist,ist „Bibel interaktiv“ eine gute Möglichkeit das zu testen. Bibel interaktiv ist deutlich von Bibliolog und Bibliodrama inspiriert, jedoch bedarf es keiner eigenen Ausbildung. Das ökumenische Frauenzentrum Evas Arche befindet sich in der Großen Hamburger Straße 28 in Berlin-Mitte. Die Teilnahme ist kostenlos.

Lange Nacht der Religionen 2014

Das Programm der Langen Nacht der Religionen am 6. September 2014 ist online und zwar hier.

Die interreligiöse Bibliolog-Werkstatt wird in Neukölln mit dabei sein.

Im Zelt von Abraham und Sarah: Was Torah (Genesis 18), Midrasch, Neues Testament und Koran erzählen.

Mit Bibliolog lernen wir die unterschiedlichen Sichtweisen der verschiedenen Religionen kennen und loten aus, was dieses religiöse und kulturelle Erbe für uns heute bedeutet, und wie wir seine Potenziale für ein friedliches Miteinander fruchtbar machen können.

19:00 – 22:30 Uhr
Immer zur vollen Stunde kann man in einen neuen Text einsteigen
mit Iris Weiss und Pfr. Ingrid Schröter

Evangelische Gemeinde Hephatha
Fritz-Reuter-Allee 130
12359 Berlin

U7 Parchimer Allee

M. Chagall: Abraham und die drei Engel

M. Chagall: Abraham und die drei Engel

Die Geschichte von den drei Männern, die Abraham besuchen ((Bereschit / Genesis 18)) ist der Ausgangspunkt unserer bibliologischen Erkundung. Es gibt zahlreiche Midraschim, die von der außerordentlichen Gastfreundschaft Abrahams erzählen. Unsere Zeitreise führt uns dann zu einer Gemeinde der Jesusbewegung, die verfolgt wurde, weil sie sich weigerten, die römischen Götter anzubeten. In einer Gemeindeversammlung wird eine Predigt vorgelesen und Abraham und Sarah werden den Gemeindemitgliedern als Vorbilder vorgestellt (Hebräerbrief Kap. 11). Was bedeutet es, in dieser Situation Gastfreundschaft zu leben (Hebräer 13,1-2) und die Aufforderung zu hören: „Vergesst nicht, gastfrei zu sein. Durch ihre Gastfreundlichkeit haben einige, ohne es zu wissen, Engel bei sich aufgenommen.“

Der nächste Haltepunkt auf unserer Zeitreise ist in Jerusalem. Nach der Zerstörung des zweiten Tempels (70. d. Z.) fragen sich die Rabbinen, was der Grund für die Zerstörung des Tempels durch die Römer ist. Ein Versuch EINER Antwort ist die Geschichte von einem Gastgeber (Talmud, b. Git. 55-56), der ein großes Festmahl ausrichtet. Der Diener soll seinen Freund Kamtza einladen und überbringt die Einladung versehentlich an den Feind Bar Kamtza. Dieser kommt zum Festmahl und wird vom Gastgeber rausgeworfen.

Auch der Koran kennt die Begegnung von Abraham mit den drei Engeln (Sure 51 Vers 24 – 30) und ist die letzte Station an diesem Abend.