Terminänderung: Bibliolog in Neukölln

Hephatha Kirche 2 - Kopie

Normalerweise findet das Bibliolog-Treffen in der Hephatha – Gemeinde immer am ersten Montag im Monat statt. Wegen des Nationalfeiertags am 3. Oktober wird der Termin ausnahmsweise eine Woche verschoben:

Mo 10. Oktober 16.00 h: die Prophetin Hulda (2 Könige 22)

im Kirchencafe – bitte auf Wegweiser achten

Wegbeschreibung

Hephatha Gemeinde
Fritz-Reuter-.Allee 130-136

12359 Berlin (Britz)
U Bahn Parchimer Allee (Ausgang Gielower Straße)
für Rollstuhlfahrer: U Bahn Britz -Süd – (rechts aus dem Bahnhof herausfahren / dann rechts in die Fritz – Reuter – Allee fahren / immer gradeaus (am Zebrastreifen die Straßenseite wechseln ( bis zur Nr.130 /136 fahren)

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Bibliolog in Neukölln 2016

Hephatha Kirche 2 - Kopie

Ab April 2016 wird das monatliche Bibliolog-Treffen in Neukölln wieder um 16.00 Uhr beginnen.

Mo 4. April 16.00 h: Lydia, die Purpurhändlerin (Apg. Kapitel 16)
Mo 2. Mai 16.00 h: die Frau des Potiphar (1 Buch Mose 39)
Mo 6. Juni 16.00 h: die Rückkehr Jesu in den Himmel (Christi Himmelfahrt – Apg 1,9ff)
Mo 3. Juli 16.00 h: die Bekehrung des Paulus (Apostelgeschichte 8)
Mo 1. August 16.00 h: Deborah (Buch der Richter / Schoftim)
Mo 4. september 16.00 h. das Apostelkonzil oder: Vom Umgang mit Konflikten (Apg 15)
Mo 10. Oktober 16.00 h: die Prophetin Hulda (2 Könige 22)

Jeweils am ersten Montag im Monat um 16.00 Uhr in der Hephathagemeinde mit Pfrin Ingrid Schröter

entweder im Saal oder im Kirchencafe – bitte auf Wegweiser achten

Wegbeschreibung

Hephatha Gemeinde
Fritz-Reuter-.Allee 130-136

12359 Berlin (Britz)
U Bahn Parchimer Allee (Ausgang Gielower Straße)
für Rollstuhlfahrer: U Bahn Britz -Süd – (rechts aus dem Bahnhof herausfahren / dann rechts in die Fritz – Reuter – Allee fahren / immer gradeaus (am Zebrastreifen die Straßenseite wechseln ( bis zur Nr.130 /136 fahren)

Bibliolog-Grundkurs im Kloster Alexanderdorf

 

Alexanderdorf

Screenshot Kloster Alexanderdor

Von 15.- 19. Februar 2016 wird es wieder einen Bibliolog-Grundkurs im Benediktinerinnenkoster Alexanderdorf südlich von Berlin geben.

Die Arbeitszeiten werden so liegen, daß eine Teilnahme an den Stundengebeten möglich ist. Das Besondere an den Kursen im Kloster Alexanderdorf ist, daß das Spektrum der Teilnehmenden sehr groß ist (katholisch, evangelisch, freikirchlich, jüdisch, Haupt- und Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Berufsgruppen).  Jede/r Teilnehmende erarbeitet einen Bibliolog für das eigene Handlungsfeld.

Wenn diese Bibliologe am Donnerstag vorgestellt werden, sind auch Schwestern und Gäste des Klosters dabei. Dies ermöglicht eine realistischere Einschätzung des eigenen bibliologischen Handelns als wenn die Kursteilnehmer bei der Vorstellung der Bibliologe unter sich bleiben.

Hier die Kontaktdaten:

15. Februar – 19. Februar 2016

Bibliolog-Grundkurs im Kloster Alexanderdorf (südlich von Berlin)
Infos und Anmeldung:
Abtei St. Gertrud
Kloster Alexanderdorf
Klosterstraße 1
15838 Am Mellensee

Telefon: (033703) 916-0
Fax: (033703) 916-214
http://www.kloster-alexanderdorf.de
email: gaestehaus (ät) kloster-alexanderdorf.de

Emmaus-Bibliolog und Strassenexerzitien

Seit September letzten Jahres begleite ich immer wieder „Exerzitien auf der Strasse“, eine Form von Exerzitien, die vor 25 Jahren in der Jesuitenkommunität in Berlin-Kreuzberg entstanden ist. Mehr dazu findet man hier.

Eine Gruppe von bis zu zehn Menschen findet sich mit vier Begleitenden (2 Frauen und 2 Männer) für zehn Tage zusammen und lebt unter einfachen Bedingungen. Jede/r verbringt den größten Teil des Tages auf der Straße in Offenheit für das, was ihm / ihr begegnet. Am Abend gibt es einen Austausch in Kleingruppen mit einer Begleiterin und einem Begleiter. Dabei geht es darum, das Erlebte zu erschließen und einzuordnen. Immer wieder bewegend ist es, wie schnell die Teilnehmenden mit dieser Form an ihre Lebensthemen kommen.

Exerzitien auf der Straße fördern durch den Prozeß der Verlangsamung die gleichen Grundhaltungen wie das bibliologische Arbeiten. Schon öfter habe ich mich gefragt, wie es wäre bei den thematischen Impulsen mit Bibliolog zu arbeiten. Zum Grundgerüst der biblischen Geschichten, die dem Prozeß der Straßenexerzitien zugrunde liegen, gehört die Begegnung von Mosche (Moses) am brennenden Dornbusch, die Aussendung der Jünger zu zweit sowie in der Endphase die Geschichte von Emmaus.

Von Palmsonntag bis zum darauffolgenden Mittwoch habe ich wieder eine Gruppe begleitet. Dieses Mal war die Gesamtgruppe mit 17 Teilnehmenden und sechs Begleitenden besonders groß. Deshalb stellte sich die Frage, wie die Erfahrungen der Einzelnen während dieser Tage am Abschlußtag zur Sprache kommen können, was bei dieser Gruppengröße und dem zeitlichen Rahmen an einem Vormittag ausschließt, daß jede/r ausführlich die eigene Erfahrung in der Großgruppe thematisiert.

Wie könnte es möglich sein, Eigenes in einem größeren Rahmen einzubringen? In der Abschlußphase der Strassenexerzitien spielt die Emmausgeschichte eine besondere Rolle. Ich schlug vor, die Emmausgeschichte in Form eines Bibliologs so zu öffnen, daß die Teilnehmenden darin ihre eigenen Erfahrungen auf der Straße in diesem Textraum finden und wenn sie mögen zum Ausruck bringen können.

In meinen Bibliolog-Grundkursen, die in der Fasten- und Passionszeit stattfinden, habe ich schon zahlreiche Bibliologe zur Emmausgeschichte erlebt. Da der zeitliche Rahmen im Bibliolog-Grundkurs für die Teilnehmenden und ihren ersten Bibliolog auf 20 bis 25 Minuten beschränkt ist, können sie mit vier Fragen arbeiten und erarbeiten diese entweder zum Grundthema „Begegnung“ oder „Trauer“.

Für mich stellte sich für den Abschluß der Straßenexerzitien die Frage, wie ich die Fragen für den Bibliolog so entwickle, daß der Weg nach Emmaus mit dem Prozeßgeschehen der Straßenexerzitien parallelisiert wird und diesen spiegelt. Dabei werden andere Aspekte wichtig als wenn man die Emmausgeschichte unter den Schwerpunkten „Begegnung“ oder „Trauer“ thematisiert.

Für mich war es spannend, neue – also andere Fragestellungen zu erarbeiten. Durch die zahlreichen Bibliologe, die ich dazu erlebt habe, war es gar nicht so einfach, die bekannte „Schiene“ Trauer oder Begegnung hinter mir zu lassen.

Da ich Bibliolog meit mit Gruppen anleite, die ich wenig oder gar nicht kenne, war es für mich eine seltene Gelegenheit und schöne Erfahrung mit Menschen bibliologisch zu arbeiten, mit denen ich mehrere Tage zusammen war.

Eine besondere Prägung und Eindringlichkeit hatte dieser Bibliolog noch durch den Raum, in dem er stattfand. Es war der Kirchenraum im evangelischen Gemeindezentrum Plötzensee mit dem Plötzenseer Totentanz von Alfred Hrdlicka, der auch eine Emmausdarstellung enthält.

Zum Weiterlesen:
Mehr über Exerzitien auf der Straße steht hier.
Eine Einführung zum Plötzenseer Totentanz findet man hier
Die Bilder zu Plötzenseer Totentanz findet man auf der Seite des Evang. Gemeindezentrums Charlottenburg-Nord und zwar hier
Dort habe ich auch die Abbildung am Anfang dieses Beitrags entnommen.
Weitere Postings zu Bibliolog und Emmaus stehen hier.

Nach dem Bibliolog: Ein gemeinsames Gedicht entwickeln

Bei der letzten interreligioesen Bibliologwerkstatt ueber Adam, Eva und die verbotene Frucht habe ich eine fuer mich neue Form des Abschlusses ausprobiert. Nachdem wir ein sehr ausfuehrliches Nachgespraech hatten, bat ich die Teilnehmenden nochmals auf den Text zu hoeren und darauf zu achten, was jetzt nachdem wir den Text bibliologisch erschlossen und darueber gesprochen haben beim nochmaligen Lesen bei ihnen am starksten anklingt. Dafuer sollten sie ein Wort, ein Sprachbild oder eine Formulierung finden und niederschreiben.

Der Ewige
LUSTVOLL
beiden gingen die Augen auf
wie macht die Schlange das
der Hall des Ewigen
Gehorsam
Wer bist Du Mensch

interreligiöse Bibliolog-Werkstatt 2015

Im neuen Jahr geht es am Mittwoch 7. Januar mit der interrligiösen Bibliolog-Werkstatt weiter. Wir gehen ins achte Jahr. In diesem Jahr wird das Rahmenthema „Geschichten zu Scheitern und Neubeginn in heiligen Schriften von Juden, Christen und Muslimen“ sein.

Mi 7. Jan. 19.30 h: Adam, Eva und die verbotene Frucht (Gen 3)
11. Februar 19.30 h:  der gescheiterte Sohn  (Lukas 15)
25. Maerz 19.30 h:     Moses auf der Flucht (Exodus 2)
22. April 19.30 h:       Jakob am Jabbok (Genesis 32)
20. Mai 19.30 h:       Der Prophet Nathan stellt Koenig David zur Rede (2 Samuel 12)
17. Juni 19.30 h:      Josef im Brunnen  (Genesis 37)
15. Juli 19.30 h: Paulus, Silas und der Gefängniswärter von Philippi (Apg 16)

(9. September, 14. Oktober, 11. November, 9. Dezember)

Ort: Sprengelhaus, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin (2. Hinterhof, 2. Etage – Aufzug links vom Hofeingang) / U 9 Amrumer Strasse oder U 6 Leopoldplatz

Kosten: Beitrag für Raumnutzung nach Selbsteinschätzung

Lange Nacht der Religionen 2014

Das Programm der Langen Nacht der Religionen am 6. September 2014 ist online und zwar hier.

Die interreligiöse Bibliolog-Werkstatt wird in Neukölln mit dabei sein.

Im Zelt von Abraham und Sarah: Was Torah (Genesis 18), Midrasch, Neues Testament und Koran erzählen.

Mit Bibliolog lernen wir die unterschiedlichen Sichtweisen der verschiedenen Religionen kennen und loten aus, was dieses religiöse und kulturelle Erbe für uns heute bedeutet, und wie wir seine Potenziale für ein friedliches Miteinander fruchtbar machen können.

19:00 – 22:30 Uhr
Immer zur vollen Stunde kann man in einen neuen Text einsteigen
mit Iris Weiss und Pfr. Ingrid Schröter

Evangelische Gemeinde Hephatha
Fritz-Reuter-Allee 130
12359 Berlin

U7 Parchimer Allee

M. Chagall: Abraham und die drei Engel

M. Chagall: Abraham und die drei Engel

Die Geschichte von den drei Männern, die Abraham besuchen ((Bereschit / Genesis 18)) ist der Ausgangspunkt unserer bibliologischen Erkundung. Es gibt zahlreiche Midraschim, die von der außerordentlichen Gastfreundschaft Abrahams erzählen. Unsere Zeitreise führt uns dann zu einer Gemeinde der Jesusbewegung, die verfolgt wurde, weil sie sich weigerten, die römischen Götter anzubeten. In einer Gemeindeversammlung wird eine Predigt vorgelesen und Abraham und Sarah werden den Gemeindemitgliedern als Vorbilder vorgestellt (Hebräerbrief Kap. 11). Was bedeutet es, in dieser Situation Gastfreundschaft zu leben (Hebräer 13,1-2) und die Aufforderung zu hören: „Vergesst nicht, gastfrei zu sein. Durch ihre Gastfreundlichkeit haben einige, ohne es zu wissen, Engel bei sich aufgenommen.“

Der nächste Haltepunkt auf unserer Zeitreise ist in Jerusalem. Nach der Zerstörung des zweiten Tempels (70. d. Z.) fragen sich die Rabbinen, was der Grund für die Zerstörung des Tempels durch die Römer ist. Ein Versuch EINER Antwort ist die Geschichte von einem Gastgeber (Talmud, b. Git. 55-56), der ein großes Festmahl ausrichtet. Der Diener soll seinen Freund Kamtza einladen und überbringt die Einladung versehentlich an den Feind Bar Kamtza. Dieser kommt zum Festmahl und wird vom Gastgeber rausgeworfen.

Auch der Koran kennt die Begegnung von Abraham mit den drei Engeln (Sure 51 Vers 24 – 30) und ist die letzte Station an diesem Abend.