interreligiöse Bibliolog-Werkstatt November 2013: Noach und das Aschura-Fest

Regenbogen Das nächste Treffen der interreligiösen Bibliolog-Werkstatt findet am Mittwoch 13. November um 19.30 h im Sprengelhaus statt.

An diesem Tag, dem 10. im ersten Monat des muslimischen Jahres, feiern Muslime das Aschura-Fest. Es erinnert an die Landung der Arche auf dem Berg Ararat und die Errettung Noachs. An diesem Tag wird eine besondere Süßspeise „Aschure“ zubereitet.

Als Noachs Arche auf dem Berg Ararat landete, sollte es ein Festessen geben, um die Errettung zu feiern. Da es nach der langen Zeit in der Arche nur noch wenige Lebensmittelvorräte gab, mischten die Bewohner der Arche alles, was sie noch hatten, zusammen und kochten so ein Festessen, das sich durch die Gnade Gottes vermehrte. Das Besondere an diesem Essen ist, dass viele verschiedene Zutaten, wie Sultaninen, Walnüsse, Feigen, Weizen, Orangen, Bohnen, Granatäpfel, Kichererbsen, Datteln und getrocknete Aprikosen verarbeitet werden.

Wir werden bibliologisch die Noach-Geschichte erschließen wie sie in der Torah (1. Buch Mose / Bereschit) steht. Jede/r Interessierte ist eingeladen. Auch eine kulinarische Kostprobe wird es geben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich aber auch nicht hinderlich. Eine Spende für die Raumnutzung wird erbeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das interkulturelle Stadtteilzentrum Sprengelhaus befindet sich im Wedding in der Sprengelstrasse 15 (U 9 Amrumer Strasse / U 6 Leopoldplatz).

Zum Weiterlesen und -hören:
Interreligiöse Bibliolog-Werkstatt im Deutschlandradio

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interreligiöse Bibliolog-Werkstatt Oktober bis Dezember 2012

Auch die nächsten Treffen der interreligiösen Bibliolog-Werkstatt 2012 stehen unter dem Thema Feuer und Feuerstellen in der Bibel und finden an folgenden Terminen statt:

Mi 10. Oktober 19.30 h:
Psalm 69: Von verzehrender Leidenschaft und glühendem Zorn – ein bibliologischer Ansatz um auch mit herausfordernden Versen in „Rache“-Psalmen umzugehen statt sie zu verschweigen und auszublenden.

Mi 7. November 19.30 h:
Nicht im Sturm, nicht im Erdbeben, nicht im Feuer: Elia am Horeb (1 Könige 19)

Inzwischen ist es eine gute Tradition geworden, daß sich die interreligiöse Bibliolog-Werkstatt mit einem Abend zum jüdischen Lichterfest Chanukka am „lebendigen Adventskalender“ beteiligt – so in diesem Jahr am
Mi 12. Dezember um 19.30 h: Judith und Holofernes; dieses Jahr wird eine jüdische Frauentradition, die unter Jüdinnen in Nordafrika an einem Chanukka-Abend lebendig ist, vorgestellt.

Ort: interkulturelles Stadtteilzentrum Sprengelhaus, Sprengelhaus 15, 13353 Berlin-Wedding (U 9 Amrumer Straße; U 6 Leopoldplatz)

Bibliolog und Stadtrundgang: Im Garten der Schrift – Buchstaben des Lebens

Die nächste interreligiöse Bibliolog-Werkstatt findet als Stadtrundgang mit Bibliolog statt – und zwar am

Mittwoch, den 12. September um 18.30 h

Der Treffpunkt gegenüber von der Marienkirche (Karl-Liebknecht / Spandauer Straße) in Mitte. Dort befindet sich eine Litfaß-Säule am Anfang der Rosenstraße und dort werden wir zu einem Stadtrundgang starten, der die Hintergründe jüdischen Lernens erschließt:

Buchstaben des Lebens: Im Garten der Schrift
Rundgang zu Orten jüdischen Lernens und Lehrens

„Wende sie und wende sie, denn alles ist in ihr (enthalten), und durch sie wirst du sehen. Werde alt und grau in ihr und von ihr weiche nicht, denn es gibt für dich nichts besseres als sie.
(Pirke Awot 5:26) sagt Rabbi Ben Bag Bag über die Torah.

Hochschule für die Wissenschaft des Judentums

Orte jüdischen Lernens und Lehrens (Lehrhaus, jüdische Freischule, orthodoxes Rabbinerseminar, liberale Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Jugend-Alijah-Schule, Religionsschulen, Stiblech der Ostjuden im Scheunenviertel, Bildungsprogramme des jüdischen Volksheims etc.) werden mit ihrem Selbstverständnis sowie ihren Aufgaben im Wandel der Zeiten dargestellt. Sie begründeten Berlins Ruf als „Jerusalem des Nordens“. Auch neue Bildungsinitiativen und Programme, die nach dem Fall des Eisernen Vorhangs durch die veränderte Gemeindesituation entstanden sind (Lauder Jeschiwa, Limmud) werden vorgestellt.

Esriel Hildesheimer

Wir hören von wichtigen Personen, die mit dieser Geschichte und Gegenwart verbunden sind (Moses Mendelssohn, Abraham Geiger, Esriel Hildesheimer, Leo Baeck, Regina Jonas u.a.). Zu erfahren ist auch, wie die verschiedenen Strömungen im Judentum (orthodox, konservativ, reform) entstanden sind und wie sich das Bild und das Berufsverständnis des Rabbiners – und in den liberalen Richtungen des Judentums der Rabbinerin – gewandelt hat.

Anschließend können wir bei einem Getränk über alte und neue Formen jüdischen Lernens („contemporary midrash“) ins Gespräch kommen. Auch einen Bibliolog zu einer Skulptur wird es geben.

Dauer: ca 2 Stunden; Kosten 10 € / ermäßigt 8 € (weitere Ermäßigungen auf Anfrage)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Führungen von mir zu jüdischen Themen sind hier zu finden.

Die nächsten Termine für die interreligiöse Bibliolog-Werkstatt im Sprengelhaus finden dann wieder am Mittwoch um 19.30 h statt, und zwar am 10. Oktober, 7. November und 12. Dezember 2012.

Zum Weiterlesen:
Was ist „schwarzes Feuer“ und „weißes Feuer“ im Bibliolog ?

interreligiöse Bibliolog-Werkstatt: Ruth und Boas

Am Mittwoch 2. November werden wir das Buch Ruth abschließen. Diesmal wird die Beziehung von Ruth und Boas im Mittelpunkt stehen. Da jeder Abend in sich abgeschlossen ist, kann man auch dazukommen, wenn man bei den letzten Treffen nicht dabei war.
Wir treffen uns wieder um 19.30 h im Sprengelhaus (Berlin-Wedding), in der Sprengelstrasse 15, 2. Hinterhof / 2. Etage.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zum Weiterlesen:
Warum es im Internet keine Vorlagen oder Entwürfe für Bibliologe gibt