about me

2003 habe ich an einen Bibliolog-Grundkurs bei Peter und Susan Pitzele teilgenommen und danach an Aufbaukursen in den  Bereichen: nicht-narrative Texte, Bibliolog mit Objekten, Encounter, Sculpting, Bibliolog mit Masken (Biblio-Acting); ich bin freiberuflich als Bildungsreferentin und Autorin tätig, wende Bibliolog in verschiedenen Arbeitsfeldern an. Außerdem habe ich zu unterschiedlichen Aspekten der jüdischen Geschichte und Gegenwart Berlins gearbeitet und biete 22 Stadtführungen über das jüdische Berlin an.

Mich begeistert immer wieder, wie höchst unterschiedliche Menschen durch Bibliolog über biblische Texte ins Gespräch kommen und dabei jede/r sich beteiligen kann – mit oder ohne Vorkenntnisse und auch Menschen, die sonst bei sprachlichen Aktivitäten am Rande stehen, mitmachen können.
Ich habe Bibliolog mit sehr unterschiedlichen Gruppen aus unterschiedlichen Religionsgemeinschaften gemacht, finde aber: Je gemischter die Gruppe ist, desto spannender ist der gemeinsame Auslegungsprozeß. Das gilt nicht nur für die Mischung aus unterschiedlichen Religionen, sondern auch für andere Bereiche. Bibliolog ist im besten Sinn „inklusiv“, denn auch Menschen mit sprachlichen und / oder kognitiven Beeinträchtigungen können mitmachen: geistig Behinderte, dementiell veränderte Menschen, Migranten mit wenig Deutschkenntnissen …

Mein besonderes Interesse gilt dem Bibliolog mit säkular orientierten Menschen und Bibliolog im interreligiösen Gespräch und in interkulturellen Kontexten. Dazu habe ich auch einige Artikel in der Zeitschrift „Textraum“, die halbjährlich von der Gesellschaft für Bibliodrama herausgegeben wird, veröffentlicht. Einmal monatlich biete ich in Berlin eine offene interreligiöse Bibliolog-Werkstatt an. Ich bin seit 2007 Ausbilderin und seit 2012 Mitglied in der Ausbildungskomission im Europäischen Netzwerk Bibliolog. Neben Grundkursen führe ich auch 4tägige Aufbaukurse (erweiterte Form) zu „Bibliolog mit nicht-narrativen Texten“ und „Bibliolog mit Objekten“ sowie Vertiefungskurse „Bibliolog aus den Quellen des Midrasch: Abraham – Sarah – Hagar“ und „Bibliolog mit Masken“ durch.

Im Großraum Berlin haben in den letzten Jahren 95 Personen (Stand: Dezember 2014) aus unterschiedlichen religiösen Traditionen und Berufsgruppen an einem Grundkurs teilgenommen. Die Bekanntheit von Bibliolog steigt, und es gibt immer wieder Anfragen von Interessierten, wo man einen Bibliolog erleben kann. Dieses Weblog wird auf  Bibliolog-Veranstaltungen hinweisen, Fragen rund um den Bibliolog beantworten (dafür bitte die Kommentarfunktion nutzen) und auch über Entwicklungen in der Bibliolog-Landschaft im deutschen Sprachraum erzählen.

Rezensionen von mir meist über Bücher zu jüdischen Themen sind hier zu finden, außerdem:

Rezension: Bibliolog Band 1: Grundformen
Rezension: Bibliolog Band 2: Aufbauformen

Zum Weiterlesen:
20 Fragen zu Bibliolog und mir

Die Impressumsdaten gibt es auf Nachfrage unter:

BibliologBerlin (ät) googlemail (dot) com

Diese Mailadresse steht auch für Nachfragen zur Verfügung. Allerdings kann es manchmal mehrere Tage dauern bis ich mich melde.

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